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Wir sind Spezialisten im Bereich Tagesstruktur für Menschen mit Autismus oder einer anderen Behinderung. Strukturiertes Lehren und Lernen ist die Grundlage unseres Konzepts.

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Aktuelle Information

„Die Forschung zu Autismus ist heute vielfältiger, vielschichtiger und inklusiver als noch vor wenigen Jahren. Sie berücksichtigt nicht nur die biologischen und genetischen Aspekte, sondern auch die sozialen, kulturellen und individuellen Dimensionen des Lebens mit Autismus,“ sagt Prof. Dr. Luise Poustka, Ärztliche Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie des Universitätsklinikums Heidelberg.

Forschende gehen von 1 bis 1,2 Prozent Autismus-Betroffenen weltweit aus. Die genetisch bedingte tiefgreifende Entwicklungs-störung kann sich in vielen Varianten ausprägen: Jeder zweite Mensch mit der Diagnose Autismus ist geistig beeinträchtigt. Nur jeder fünfte kommt allein zurecht. Daneben gibt es aber auch Betroffene, die überwiegend selbstständig leben, im sozialen und kommunikativen Bereich aber dennoch Unterstützung benötigen. Langzeituntersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich die Symptomatik nicht nur individuell unterscheidet, sondern sich auch im Laufe des Lebens verändern kann: Während einige Betroffene Verbesserungen ihrer Fähigkeiten erleben, bleibt der Zustand bei anderen weitgehend stabil oder verschlechtert sich in manchen Fällen sogar.

Frühere Diagnose ermöglicht bessere Unterstützung

Je früher die Diagnose Autismus gestellt werden kann, desto mehr Chancen gibt es, unterstützend zu intervenieren. Eltern können mit ihren Kindern dann bereits sehr früh an speziellen Programmen zur besseren sozialen Anpassung, Kommunikation und sozialen Integration teilnehmen. Bislang ist die Diagnose erst bei Zwei- bis Dreijährigen sicher zu stellen. Forschende arbeiten deshalb international daran, eine sichere Diagnose bereits sehr viel früher zu ermöglichen. In Heidelberg baut Luise Poustka mit ihrem Team am Zentrum für psychosoziale Medizin ein neuartiges Präventions- und Früherkennungszentrum auf, in dem sie Kinder mit familiär bedingtem genetischem Risiko im frühen Kindesalter auf autistische Merkmale untersuchen und therapeutisch unterstützen möchte. Kinder, die bereits ältere Geschwister mit Autismus haben, brauchen dabei eine besonders engmaschige Überprüfung ihrer Entwicklung.

In der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie des UKHD erforscht Prof. Dr. Dr. Peter Marschik frühe Bewegungs-muster und die Sinneswahrnehmung von Kleinkindern bereits in ihren ersten Lebensmonaten, um daraus Rückschlüsse auf mögliche Autismus-Spektrum-Störungen zu ziehen. Dies passiert nicht nur im klassischen Forschungslabor. Marschik fährt auch direkt zu den Eltern. Hierzu nutzt er das „Phenomobil“, ein mobiles Labor zur Erforschung der frühkindlichen Entwicklung. Mit sieben Kameras, Mikrofonen und weiteren Sensoren kann er darin Bewegungen, Geräusche, jedes kleine Lächeln und soziale Reaktionen der Babys erfassen und mithilfe von Künstlicher Intelligenz mit den Reaktionen gesunder Kleinkinder vergleichen.

Luise Poustka und Peter Marschik sind Referent*innen beim 9. Autismusforum von Rainman‘s Home, das am 9. Oktober im Catamaran stattfindet. Sie können die beiden also in Wien hören!

Den typischen Autisten gibt es nicht, denn die Ausprägungen sind zu variantenreich. Menschen im Autismus-Spektrum verstehen ihre Umwelt oft in einer anderen Art und Weise als gesunde Menschen. „Sie empfinden ihre Umgebung häufig als Chaos“, schreibt der Selbsthilfeverein Autismus Nordbaden-Pfalz. „Dies kann zu Veränderungsängsten, Panikzuständen oder dem totalen Rückzug in sich selbst, zu Sprachlosigkeit oder verschiedenen anderen Verhaltensauffälligkeiten führen.“ Häufig vermeiden Menschen mit Autismus Blick- und Körperkontakt, und ihre Emotionen sind schwer aus ihrer Miene oder ihren Gesten zu lesen.

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WIENER helfen WIENERN

Überwältigendes Ergebnis der Spendenaktion von Rapid

Seit Herbst lief die große Spendenaktion „WIENER helfen WIENERN“. Beim ersten Heimspiel des Jahres überreichten die Vertreter der Fanclubs des BLOCK WEST den Spendenscheck über mehr als 121.000 Euro. Wir konnten es kaum fassen!

Bei jedem Heimspiel wurde gesammelt, viele spendeten den Einsatz der Getränkebecher, indem sie diese beim Verlassen des Stadions in Boxen einwarfen. Es gab einen vielbeachteten Filmabend in der Lugner-City. Die wahre Geschichte der „Wochenendrebellen“ liegt dem Film zugrunde: Ein engagierter Vater macht sich mit seinem autistischen Sohn auf die Suche nach dem Lieblingsverein und besucht über Jahre alle Stadien der deutschen Mannschaften.

Beide waren beide dann auch beim Startschuss der Aktion im Stadion von Rapid, nahmen am Filmabend teil und standen dort nach der Vorführung Rede und Antwort. Als wir am Wochenende vor dem Stadion warteten, kam ein junge Rapid-Fan und erkannte die “Wochenendrebellen”. Stolz bat er seine Mutter, von ihm ein Foto mit Jason zu machen.

“Diese Aktion war mehr als nur Spendensammeln”, so Alexander Zaritsch, “es wurde etwas in Bewegung gesetzt”. Schon beim berührenden Spendenabend im Casino Baumgarten kamen Menschen auf uns zu und suchten das Gespräch. In einigen Fällen spürten sie, dass ein Kind aus ihrem Umfeld ähnliche Züge zeigt. Weiterführende Treffen wurden schon dort vereinbart. Wir wurden in die Rapid-Familie aufgenommen und erlebten großartige Menschen. Manchmal vielleicht ein bisschen rau, aber tief menschlich und ehrlich an den Problemen anderer interessiert

Mit einer derart großen Spende können wir Dinge anschaffen, für die es sonst keine Förderungen gäbe. Zum Beispiel werden wir in der Wehlistraße im Gang Ruhezonen integrieren; die passende Farbe für die Bezüge kann nur Grün sein, eine bleibende Erinnerung!

Wir werden auch den Bewegungsraum umgestalten, sinnvolle Deckenkonstruktionen einbauen und einen echten Mehrzweckraum schaffen. Vor allem hoffen wir, weiter in Kontakt zu bleiben.  Es gibt noch viel zu tun. Rapid hat uns und den Menschen im Autismus-Spektrum neue Chancen eröffnet.

LINK SK Rapid Pressemeldung

Laola1 – Beitrag

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