|
Autistische Kinder - Worauf kommt es an?
Auf die Methode
Lernen mit allen Sinnen ist anzustreben. Anschaulichkeit unterstützt den Wissenserwerb. Autistische Kinder sind förderbar, aber der Weg, der ihnen offen steht, ist schmal. Fordern heißt fördern, aber ohne Überforderung.
Auf den Pädagogen/die Pädagogin
Damit Arbeit mit autistischen Menschen erfolgreich sein kann, muss man diese Arbeit wollen.
Methodische Sicherheit und Vielfalt ist ein Qualitätsmerkmal von Professionalität. Oberstes Ziel ist weitestgehende Individualisierung. Erfolgreiche Pädagogen sind gefestigte Persönlichkeiten, die in sich ruhen und bereit sind, Neues zu versuchen und vieles für möglich zu halten. Sie verknüpfen Theorie und Praxis.
Auf das Wissen
Theoretisches Wissen, das mit Hilfe von Fachliteratur gewonnen wurde, ermöglicht feinfühligere pädagogische Konzeptionen.
Auf das pädagogische System
Pädagogisches Handeln geschieht in vernetzten Systemen und komplexen Ganzheiten. Ändert der Pädagoge bewusst die eigene Einstellung, ändert er auch seine Methoden und auch sein pädagogisches Gegenüber in seinem Sein.
Jeder Mensch kann allerdings nur einen einzigen Menschen auf dieser Welt bewusst und mit vollem Recht verändern sich selbst.
Auf einige spezielle Aspekte
Autisten haben Angst vor Neuem. Sie haben Schwierigkeiten, Anfang und Ende zu finden.
Es gilt, den Faktor Zeit zu beachten: Zeit geben und sich Zeit lassen. Klare Strukturen schaffen. Ebenso wichtig ist der Faktor Sicherheit: Strukturiertes Lehren und Lernen. Autisten sind keine Selbstlerner.
Auf Gelassenheit
Nicht immer gelingt alles! Das gilt für alle, auch für Pädagogen.
Auf die Beurteilung
Häufig werden autistische Kinder ungerecht beurteilt. Lehrer sollen sich nicht scheuen, darauf zu achten, dass Leistungen auf individuelle und adäquate Art erbracht werden dürfen.
Auf die richtigen Ziele
Man erwarte keine pädagogischen Wunder! Es gilt, die Teilziele zu erkennen
|